Aulos

Der Aulos ist ein Blasinstrument und stammt aus der Antike. Eigentlich zählt dieses Instrument zu den Rohrblattinstrumenten. Bei vielen Musiker und auch Hobby Spielern nennt er sich Aulot.

Geschichte des Aulos

Der Aulos besteht in der Regel aus zwei zylindrischen oder sogar leicht konischen Melodierohren. Diese Rohre werden oftmals aus Knochen oder Holz hergestellt. In der späteren Zeit der Entwicklung wurde Metall und Elfenbein für den Bau angewendet. Der Aulos besteht somit aus einem Spielrohr und aus einem dazu passenden Mundstück. Die beiden verdickten, aber auch trapezförmigen Abschnitte werden Holmos und Hypholmion genannt. Beide Typen sind sehr wichtig für die heutige Entwicklung. Oftmals unterscheiden sich diese in ihren Größen. Die meistens erhaltenen Rohre aus dieser Zeit waren zwischen 30 und 55 Zentimeter lang. Antike Nachrichten aber belegen noch bis heute, dass es auch bei diesem Instrument größere Produkte gegeben haben soll.

Bei den älteren Geräten des Aulos handelt es sich um ein Rohr, welches mit fünf Grifflöchern versehen ist. Unter diesen Grifflöchern muss der Daumen an zweiter Stelle stehen. Dazu kommt zusätzlich, dass das sechste Griffloch dazu verwendet werden kann. In der Römerzeit noch waren die Löcher sehr groß geschnitten und sehr stark erhöht. Diese Bauweise sorgte für einen einfachen aber auch anderen Tonumfang. Bereits im alten Ägypten wurde dieses gedoppelte Rohrblattinstrument häufig verwendet.

Aulos – eine antike Flöte

Der Aulos kann mit dem Begriff Flöte übersetzt werden. Daher wird das Spiel durch eine Mundbinde gestaltet. Der aufwendige und vor allem notwendige Blasdruck wird von dem Spieler selber gestaltet. Durch die unterschiedlichen Grifflöcher werden bestimmte Töne erzielt, die in diesem Bereich sehr wichtig sind. Die Tonleitern und die einzelnen Oktaven können von dem Spieler selbst gespielt werden. Je nachdem, welche bei einem Stück gespielt wird, können verschiedene Klänge und Tonlagen geschaffen werden. Nach dem genauen Tonsystem von diesem Instrument, können die Spieler unterschiedliche Töne schaffen, aus denen die Musikstücke bestehen.

Wie klingt ein Aulos?

Klaus Malke
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