Autboi

Unter dem Begriff Autboi versteht sich eine occitanische Bezeichnung für die Oboe. Eigentlich bedeutet dieser Begriff nichts weiter als Oboe und ist heute sehr bekannt. Meistens wird das Instrument als traditionelle Schalmei bezeichnet. Häufig aber wird es auch Hautbois genannt.

Aufbau der Autboi

Das Schallrohr der Autboi ist etwa 44 – 49 Zentimeter lang und besteht insgesamt aus drei Teilen. An den Enden dieser Teil sind jeweils Metallringe versehen, die die komplette Konstruktion stärken sollen. Am Ende der umlaufenden Schlaufe sind ebenfalls Schalltrichter vorhanden. Eigentlich ist die Autboi einfach aufgebaut. Das relativ große Doppelrohr hat eine weite und konische Bohrung. Auf der Vorderseite sind jeweils sechs Grifflöcher versehen. Ein kleines weiteres Griffloch ist für das Daumenloch gedacht. Unterhalb dieser Grifflöcher sind weiterhin verschiedene Stimmlöcher versehen. Durch einen dort versehenen Schalltrichter und vor allem auch zwei weiteren Schalllöchern können der Klang und die Form bestimmt werden. Besonders die älteren Formen der Autboi sind derweil ohne Klappen versehen und haben eine normale Form.

Geschichte der Autboi

Die Autboi hat eigentlich mehrere Elemente der Barockschalmei zu finden. Im 17. Jahrhundert wurde die Oboe an sich entwickelt. Das Instrument Autboi kam einige Jahre später auf den Markt und stammte eigentlich aus dem 19. Jahrhundert. Außerdem konnte in dieser Zeit auch ein Boom der Spieler erkannt werden. Viele Spieler haben sich besonders heute für das Instrument interessiert und andere Zuschauer in ihren Bann gezogen. Oftmals haben sogar städtische Handwerker das Instrument gespielt und haben somit auch verschiedene Gruppen gebildet.

Alleine die zahlreichen Musikrichtungen, die durch dieses Instrument gespielt werden können sind derweil sehr vielseitig. Somit konnten die Musiker mit der Autboi verschiedene Töne und Klänge erspielen, die besonders in den unterschiedlichen Oktaven möglich waren.

Klaus Malke
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