Atabaque

Die Atabaque ist eine Trommel, die meistens in der brasilianischen Musik benutzt wird. Für das Ritual der afrobrasilianischen Religionen und vor allem auch der Begleitung des Kampftanzes ist das Instrument sehr wichtig. Meistens besteht das Set bei einem Ritual aus drei Trommeln. Der tiefste und vor allem der größte in diesem Bereich ist die Rumpi. Die Rumpi ist die mittlere Trommel und wird meistens höher gestimmt. Als letztere Trommel wird die Le benutzt. Die Maßen bei den drei unterschiedlichen Trommeln können immer wieder variieren. Ähnlich wir bei der Conga, kann die Atabaque ebenfalls gute Musik bieten. Schon damals wurde das Instrument von den Fassmachern hergestellt, die Musik mit den Rohstoffen gemacht haben.

Aufbau der Atabaque

Meistens bestanden die Trommeln aus einer länglichen Form, die erst im späteren Aufbau vervollständigt wurde. Meistens steht die Atabaque sogar auf einem üblichen Ständer. Dieser Ständer soll dafür sorgen, dass vor allem die großen Trommeln fest und gerade stehen. Das angebrachte Fell, welches schon in der damaligen Zeit für die Schnur-Pflock-Schnürung benutzt wurde, sorgt für die gesamte Spannung und vor allem für den Klang.

Eigentlich kann das Instrument Atabaque heute als Handtrommel benutzt werden. Mit einem Holzstock wird diese dann gespielt. Eigentlich hängt das Spielen auf dem Instrument von dem kulturellen Kontext ab. In jedem Land würde das Instrument anders gespielt werden. Einer der prägnantesten Spielweisen dort ist der Einsatz mit einem sehr dicken Stock. Durch diesen können besonders laute und dunkle Töne gespielt werden. Selbst mit einer freien Hand wird die Trommel heute oft gespielt. In manchen Ländern gibt es Stile, bei denen mit beiden Händen gespielt werden kann. Die Schlagtechniken sind daher immer verschieden.

Wie und wer die Musik auf der Atabaque spielt ist ebenfalls unterschiedlich. Der afrikanische Ursprung des Instruments kann aber Charakterzüge schaffen, die vor allem im Rhythmus und in den schwingenden Tönen erkenntlich werden.

Wie klingt eine Atabaque?

Klaus Malke
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