Anemochord

Das Anemorchod wird als eine Aeolshrafe bezeichnet, die ein verwandtes Saiteninstrument mit Klaviertasten ist. Mit einem Tonumfang von mehr als 5 Oktaven kann das Instrument verschiedene Klänge und Tonarten von sich geben. Durch das Herunterdrücken der Tasten, die auf einem Anemorchord vorhanden sind, kann der Spieler die einzelnen Windkanäle dort öffnen. Diese Windkanäle sind ebenfalls mit zwei Blasebälgen versehen, die miteinander in Verbindung stehen. Alleine die dort vorhandenen Saiten gehören somit dem Instrument an und Vibrieren bei jedem Spiel.

Im Jahre 1789 wurde das Anemorchod von dem bekannten Pianisten Johann Jakob Schnell und seinem Sohn in Paris erfunden.

Das Anemochord ist ein ähnliches Instrument wie die Aeolsharfe. Diese Harfe ist im Aufbau her zwar anders, allerdings werden die Töne und die Klänge sehr ähnlich abgegeben. Schon in der damaligen Zeit waren diese Instrumente ein Sinnbild von vielen Poeten. Durch die Saiten und die weichen und sanften Töne, können besondere Schwingungen abgegeben werden, die sich oftmals wie ein Zauber anhören. Alleine durch die Winde, die durch die Harfe gehen, können sinnliche Klänge erzeugt werden. Schon in der griechischen Mythologie hatte diese Harfe daher eine sehr große Bedeutung mit sich gebracht.

Mittlerweile hat das Instrument Anemorchod eine traditionelle Bedeutung. Wie eine Art Blasebalg sieht das Instrument aus, welches daraufhin Töne spielen kann. Allerdings ist die Art, wie der Wind die Saiten berührt, ist bis heute noch ein Geheimnis. Das Instrument an sich kann einem ein bestimmtes Gehör geben und hat somit auch eine beschreibende Wirkung. Die sentimentale und vor allem auch religiöse Sicht, wird ebenfalls erkannt. Oftmals hört sich dieses Instrument eher melancholisch an, welches vor allem in keiner ähnlichen Art ausgedrückt werden kann.

Das Anemorchod ist daher ein bekanntes Instrument, welches heute sogar noch in einem Orchester verwendet wird. Alleine die Wirkung auf das Publikum ist derweil oftmals positiv, sodass die Töne und die sanften Klänge an sich direkt unter die Haut gehen.

Klaus Malke
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