Apollonicon

Das Apollonicon ist eine Art Orgel, die schon seit dem Jahre 1817 besteht. Seit diesem Zeitpunkt an, konnte eine bekannte Orgelbaufirma, die sich Flight & Robson nennt, ein neues Instrument auf den Markt bringen, mit dem ein mechanisches Spielen möglich war. Mit mehr als 1 900 Pfeifen und knappen 45 Registern wurde das Instrument das erste Mal aufgebaut. Mittlerweile wird das Apollonicon als drehorgelähnliches Instrument angesehen, welches vor allem durch die Panharmonikon nachempfunden worden ist. Durch die Verbindung der Klänge der Orgel und vor allem der zahlreichen anderen Registerklänge, kann das Instrument begeistern.

Die Klänge sind ähnlich wie bei einem Klavier oder auch Trompeten. Beide Instrumente können mit dem neuen Apollonicon vereint werden. Ein Orchester kann in jedem Fall nachgeahmt werden. Eigentlich kann man behaupten, dass dieses Instrument der Vorläufer von dem Orchestrion war. In der Bauart und in den Tonlagen konnten eindeutige Vergleiche erkannt werden. Zusätzlich waren weitere Ähnlichkeiten zu erkennen. Die automatischen Stiftwalzenspiele, und vor allem auch das Handspiel waren dort ebenfalls möglich. Bis heute wurden diese Charaktereigenschaften beibehalten, so dass die Spieler weiterhin die klaren Vorteile des Apollonicon erkennen können.

Auf diese Handspiele waren mehr als fünf Klaviaturen zu erkennen, die nebeneinander angebracht worden sind. Es wird einem somit ermöglicht, dass fünf Musiker gleichzeitig spielen können. Somit ist ein Orchester in diesem Bereich ebenfalls möglich. Eine der Klaviaturen ist auch das Pedalspiel. Dieses wird dem Instrument direkt zugeordnet und konnte schon damals gespielt werden. Eigentlich sind diese Wege viel geschickter für den Umgang mit dem Apollonicon.

Eine ausführliche und vor allem korrekte Beschreibung wird bis heute nur in der englischen Sprache angeboten. Allerdings ist das Apollonicon auch schon seit dem Jahre 1828 im Polytechnischen Journal zu finden. Auch dort wurde der Name schon im Vorfeld erwähnt und hat bis heute eine ganz besondere Bedeutung erhalten.

Klaus Malke
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