Bandura

Die Bandura ist eine ukrainische Zither. Hierbei handelt es sich um ein Zupfinstrument, welches bis zu 45 Saiten besitzt. Eigentlich wird dieses Instrument gehalten wie eine übliche Harfe und daraufhin mit einer Hand gespielt.

Geschichte der Bandura

Die Geschichte des Instruments ist sehr interessant. Schon im 6. Jahrhundert wurde dieses in der griechischen Chronik deutlich. Das alte Gebiet der heutigen Ukraine wurde schon in der damaligen Zeit mit dem Klang der Bandura vertraut. Die Instrumente werden vor allem am Hals befestigt. Somit kann der Musiker das Gerät besser halten und kann mit der anderen Hand die Saiten spielen. Gerade in Westeuropa sind die Entwicklungen des Instruments angestiegen. Daher wurde die Bandura auf der ganzen Welt bekannt, und hat somit einen wichtigen und hohen Stellenwert erreicht.

Gerade zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm das Interesse an der Bandura sehr rapide an. Besonders in den Stadtbevölkerungen wurden diese sehr beliebt. Mit der zunehmenden Popularität wuchs die Nachfrage nach den Instrumenten. Die neuen Instrumente hatten meist mehrere Saiten. Somit konnte man die Bandura besser stimmen.

Zu dieser Zeit gab es viele Unterrichtskurse, um die Bandura zu erlernen. Viele Musikstücke wurden in diesem Bereich gespielt und haben somit eine große Bedeutung mit sich gebracht.

Auch in der Gegenwart hat die Bandura eine große Bedeutung. In vielen Sonaten und Konzerten werden die Musikstücke mit der Bandura begleitet. In Begleitung von zahlreichen Sängern und vielen anderen Musikern, wird das Publikum in den Bann gezogen.

Besonders in der heutigen Zeit gibt es drei verschiedene Haupttypen des Instruments.

Zum einen gibt es die klassische Bandura, die aus zwei Saiten besteht. Die Charkiwbandura, die diatonisch und vor allem chromatisch gestimmt ist und 34 bis 65 Saiten zeigt. Zuletzt die Kiewbandura, die aus 55 bis 64 Saiten besteht und chromatisch gestimmt ist. Alle Typen bieten einen unterschiedlichen Klang.

Wie klingt eine Bandura?

Klaus Malke
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