Berda

Die Berda ist ein Instrument, welches aus der südslawischen und ungarischen Richtung stammt. In diesem Teil des Landes wird das Instrument vor allem als Volksinstrument angesehen. Das Konstruktionsprinzip der Berda ist ähnlich mit dem Kontrabass. Beide Instrumente sind mit Bünden versehen und haben einen stark, ähnlichen Korpus. Eigentlich kann die Berda als einer der größten Musikinstrumente angesehen werden. Daher ist das Gewicht ebenfalls sehr schwer. Mittlerweile wird dieses Instrument sogar als Grundbestandteil der Tamburica Ensembles gesehen. Hierbei ist sie dazu da um, die tiefen Tönen erklingen zu lassen. Die Grundtöne der Berda sind sogar in einem Bassregister festgehalten.

Im Gegensatz zu anderen Instrumenten, mit diesem Charakter, stammt die Berda aus der Familie der Violine. Dieses Instrument wird daher nicht als Streichinstrument angesehen und wird auch nicht mit einem Bogen gespielt. Im Gegenteil, denn die Saiten an der Berda, werden normal mit dem Fingern gezupft. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, diese Saiten mit einem Plektrum zu zupfen, welches meistens aus gutem Leder besteht. Die Berdas werden daher mit Stahlsaiten bespannt. Diese sind meistens dreistimmig und sind eine syrmische Variante gegenüber dem Contrabass. Das Instrument wird daher aufgrund der Größe im Stehen gespielt. Meistens sitzen die Musiker hierbei auf einem Stuhl oder einem Hocker, um die ganze Energie in das Spielen der Berda zu geben.

In dem vorhandenen Sremer System wurde die Berda schon in der damaligen Zeit eingetragen. Die kleinere Gabenform dieses Instruments ist ebenfalls vorhanden und hat immer wieder eine größere Bedeutung erhalten. Die Verkleinerungsform der Berda wird in der heutigen Zeit Berdeta genannt und gilt als einer der wichtigsten Musikinstrumente. Besonders der Charakter dieses neuen Instruments ist sehr entscheidend. Im Gegensatz zu der normalen Berda ist das Instrument viel kleiner und wird daher auch anders gespielt. Besonders in der kroatischen Volksmusik wird dieses Instrument benutzt, welches ein Wechselspiel bildet.

Klaus Malke
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